Club

Der Motorrad-Club Dead Riders Sumiswald wurde im Jahre 1989 von 12 Jungs im Alter von 17 bis 21 Jahren gegründet. Der Verein will das sichere Motorradfahren, sowie die Kollegschaft unter Motorradfahrern und deren Vereine fördern. Seine Ziele versucht der Club durch Veranstaltungen, Motorrad-Treffs und Fahrkursen zu verwirklichen. Der Name "DEAD RIDERS" soll darauf hinweisen, dass der Motorradfahrer im Strassenverkehr immer den Kürzeren zieht und viele Verkehrsunfälle tödlich für ihn ausgehen.

Die DEAD RIDERS SUMISWALD zählen heute 22 Mitglieder und 4 "Chnächte", wovon noch immer 6 Gründungsmitglieder dabei sind und 13 seit mindestens 20 Jahren. Der Erfolg des Vereins liegt darin, dass alle Clubmitglieder untereinander wie Brüder behandelt werden und jeder für den Anderen einsteht. Es ist noch nie vorgekommen, dass ein Mitglied des Vereines an einem Tag des Motorrad-Treffens nicht dabei war zum mithelfen! Jedes Clubmitglied gibt nebst den vielen Stunden in der Organisation alle zwei Jahre bis 14 Tage seiner Ferien für den Auf- und Abbau der Festival-Infrastruktur.

Der Club hat sehr strenge Aufnahmerichtlinien. Um das Zusammenge- hörigkeitsgefühl zu fördern, wird immer sehr viel unternommen. So werden befreundete Motorrad-Clubs im In- und Ausland besucht, Motorrad-Treffen werden angefahren oder einfach schöne Ausfahrten organisiert.

Oftmals wird der Club für Security-Dienste bei Veranstaltungen und Konzerten engagiert, da bereits eine langjährige Erfahrung in diesem Métier besteht.

Immer wieder stehen auch gemeinsame Clubferien auf dem Programm. 1989 verbrachte man 10 Tage in Lloret de Mar (E). 1995 besuchte der ganze Verein mit Anhang Amerika. Während einer 14 tägigen Rundreise auf den Motorrädern durch den Westen der USA wurden die Freiheiten auf zwei Rädern ausgelebt. Im Sommer 1999 machte der Verein 2 Wochen gemeinsame Motorrad-Ferien in Denia (Spanien). Verschiedene Ausfahrten stehen jedes Jahr auf dem Aktivitätenprogramm.

Bereits 1990 veranstaltete der Club das erste internationale Motorrad-Treffen in Sumiswald, welches der Ausgangspunkt für eine Serie von tollen Veranstaltungen war, welches Sumiswald im Emmental zu einem internationalen Mekka für Motorrad-Fahrer machte. Bereits bei der ersten Party konnte unter den 1'500 Gästen Besucher aus Deutschland und Österreich begrüsst werden. Die Besucherzahl entwickelte sich seither rasant. 1992 kamen bereits 5'000 Besucher, 1994 deren 10'000, 1996 über 15'000, 1998 gegen 20'000, 2000 25'000 ,2002 30'000 und 2004 /2006 30`000 und 2008 ca.40'000 Besucher aus aller Welt. In das Gästebuch haben sich Motorrad-Fahrer aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Lichtenstein, Luxenburg,Estland, Belgien, Holland, Dänemark, England, Irland, Schottland, Norwegen, Schweden, Finnland, Spanien, Israel, USA,Korea, Kanada und Australien eingetragen (da kein Eintritt verlangt wird, stützen sich die Zahlen immer auf die Angabe der anwesenden Presse!).

Karitativer Club

Den DEAD RIDERS Sumiswald war es auch immer ein grosses Anliegen, anderen Personen in einer Notsituation zu helfen. Weit über Fr. 30'000.-- hat der Verein bereits für wohltätige Zwecke ausgegeben. Davon konnten Organisationen profitieren (z.B. Paraplegikerzentrum Basel, Verein für geistesgestörte Kinder im Emmental, Behindertenwerkstätte Oberburg, etc.), aber auch Einzelpersonen. Der Club hat 1997 einen Fonds zugunsten hilfsbedürftiger Personen in der Gemeinde Sumiswald eingerichtet, welcher zur Zeit über Fr. 2'000.-- beinhaltet und bereits mehrfach helfen konnte.

Emmental

Beheimatet sind die DEAD RIDERS in Sumiswald, einem Dorf im Emmental, Schweiz. Viele der Members leben in Sumiswald oder zumindest in dieser Gemeinde. Die DEAD RIDERS Sumiswald haben immer grossen Wert darauf gelegt, den Besuchern das Emmental näher zu bringen. Auf allen Plakaten, Flugblättern und Inseraten wurde immer darauf aufmerksam gemacht, dass Sumiswald im wunderschönen Emmental liegt, welches geradezu prädestiniert für schöne Motorrad-Touren ist. Es wurden immer wieder kurze Ausfahrten mit intressierten Festbesuchern durch das Emmental unternommen.